RIT®-Reflexintegration

RIT – Reflexintegration

Das Programm für neuronales Nachreifen über die Integration der primären Ur -Reflexe

RIT steht für Reflex Integrations Techniken und ist ein hocheffizientes Unterstützungsprogramm für Kinder und Jugendliche mit Schul- und Lernproblemen sowie motorischen Defiziten. Das sind z.B. die hier aufgeführten Themen:

Schul- und Lernproblemen:

  • Lese-Rechtschreibschwäche
                • Unruhe und Unkonzentriertheit
  • Fehlende Impulskontrolle

 

Motorischen Problematiken:

  • Schlechte Körperkoordination
                • auffällige Sitzhaltung
  • Ungeschicklichkeit
                • verkrampfte Stifthaltung
  • Gleichgewichtsstörungen
                • Unkoordinierte Fein- und Grobmotorik

 

Kommt Ihnen die eine oder andere Problematik bekannt vor? Dann freue ich mich über Ihren Anruf und wir vereinbaren ein kostenfreies Erstgespräch.

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Worum geht es beim RIT – Reflexintegration?

Jedes Kind wird mit einer Vielzahl von frühkindlichen Reflexen geboren, die sich schon in der Schwangerschaft entwickeln. Diese Reflexe werden im Laufe des ersten Lebensjahres gehemmt und durch bewusste Bewegungen des Kindes wie z.B. das Drehen, Robben und Krabbeln nach und nach ersetzt.

Wenn diese frühkindliche Entwicklung aber nicht richtig durchlaufen wird, es in der Schwangerschaft oder bei der Geburt Probleme gab, können Restreflexe bestehen bleiben, die die Kinder bei ihrer weiteren Entwicklung beeinträchtigen. Viele Kinder weisen, unabhängig von ihrer Intelligenz, dann z.B. die oben aufgeführten Probleme auf.

Diese oder ähnliche Probleme können ihre Ursachen in der frühkindlichen Entwicklung Ihres Kindes haben.

Sind Sie neugierig geworden und möchten gerne wissen, wie der Ablauf des RIT-Trainings aussieht?

A – Vorgespräch

Die „Chemie“ muss stimmen! Um eine vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen, biete ich Ihnen ein Erstgespräch zum „Beschnuppern“ kostenfrei und unverbindlich an.

In diesem ersten Gespräch lernen wir uns kennen und erörtern die Problematiken Ihres Kindes. Im Idealfall haben Sie den Fragebogen  ausgefüllt und wir können das Ergebnis besprechen. Zudem erkläre ich Ihnen im Detail, wie der Ablauf des RIT-Trainings erfolgt, z.B. die Integration der frühkindlichen Reflexe und ob noch aktive Ur-Reflexe bei Ihrem Kind vorhanden sind.

Bei mehr als 7 JA-Antworten ist es sinnvoll, Ihr Kind testen zu lassen!

RIT Fragebogen - einfach ausfüllen und absenden

B – Das Reflexintegrations-Training

Das gezielte Unterstützungsprogramm für Kinder und Jugendliche mit Schul- und Lernproblemen, als auch bei motorischen Problematiken.

Je nachdem, wieviele Reflexe bei Ihrem Kind noch aktiv sind dauert das Training 6 – 12 Monate, wobei ca. alle 4 Wochen eine Stunde bei mir in der Praxis stattfindet. In diesen Stunden überprüfe ich die aktiven Reflexe, integriere diese und zeige Ihnen und Ihrem Kind Übungen, die zu hause durchgeführt werden.

Der tägliche Zeitbedarf beträgt in der Regel 10 – 15 Minuten, 5 x in der Woche. Eine Unterstützung eines Elternteils ist hierbei erforderlich, da der Erfolg massgeblich von der Kontinuität und Qualität der Ausübung abhängt.

 

C – Das Abschlussgespräch

Überprüfung  des Trainingserfolges durch Wiederholung der einzelen neurologischen und motorischen Anfangstest.

Ist das Reflexintegrationstraining abgeschlossen, wiederhole ich nochmal die ganz am Anfang durchgeführten Test für ein valides Referenz-Ergebnis. Zudem haben Sie nochmal die Möglichkeit, alle noch offenen Fragen abschließend zu klären.

Sie möchten den frühkindlichen Reflexen an die Wurzel gehen? Dann lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was die nächsten Schritte sind.

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RIT-Informationsmaterial

Folgende Symptome können sich sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen zeigen.

Furcht- / Lähmungsreflex: sorgt für angemessenen Umgang mit Stress-/ Schrecksituationen. Diese Kinder haben ihre Schultern oft hochgezogen, sind schüchtern, hochsensibel und ängstlich. Sie erstarren in Schrecksituationen, viele Menschen stellen Stress für sie dar. Sie zeigen eine schlaffe Körperhaltung mit schlechter Koordination und Gleichgewicht.

Moro-Reflex: diese Kinder zeigen oft Wutausbrüche, haben Schwierigkeiten, Zuneigung zu zeigen und anzunehmen. Sie haben Probleme in der Kontaktaufnahme und über-reagieren oft, nicht der Situation angemessen und sträuben sich gegen Neues und Veränderungen. Sie haben Stimmungsschwankungen, können sich schlecht anpassen und spielen nicht gerne mit anderen Kindern. Kritik, Wettbewerb und Stress werden schlecht ertragen. Es besteht eine Überempfindlichkeit der Sinne, besonders der Augen bei Helligkeit.

Bonding-Reflex: ist der emotionale Abschluss der Geburt: der Herzschlag der Mutter entspannt, beruhigt, sorgt für die Bindung und emotionale Beziehungen.
Die Kinder sind ängstlich, wollen nicht alleine sein, brauchen viel Zuspruch und Aufmerksamkeit. Sie provozieren gerne, sind nachtragend, oft der Familienclown, und kommen mit Autoritätspersonen nicht zurecht. Sie haben Angst zu versagen.

Landau-Reflex: die Kinder haben eine steife Körperhaltung, die Knie meist durchgedrückt, und Probleme beim Erlernen des Brustschwimmens. Insgesamt Schwierigkeiten bei der Koordination des Ober- und Unterkörpers.

Tonischer Labyrinthreflex, TLR vorwärts: diese Kinder setzen sich bei jeder Gelegenheit auf den Boden oder lehnen sich an. Stehen ist anstrengend, sie haben eine schlechte Körperhaltung und einen runden Rücken. Sie stabilisieren sich, indem sie die Arme verschränken oder die Daumen in die Gürtelschlaufen schieben.

Tonischer Labyrinthreflex, TLR rückwärts: sie bewegen sich steif, gehen oft auf Zehenspitzen. Sie haben Schwierigkeiten beim Einschätzen von Raum, Tiefe, Entfernung und Geschwindigkeit. Sie sind ständig in Bewegung, um das Gleichgewicht zu halten. Es fällt Ihnen schwer sich zu organisieren, z.B. aufzuräumen, haben ein schlechtes Zeitgefühl, sind vergesslich.

Symmetrisch Tonischer Nackenstellreflex, STNR: diese Kinder haben Schwierigkeiten bei Übergängen von einem zum anderen Lebensabschnitt.
Sie lümmeln am Tisch, sitzen gerne auf einem oder beiden Beinen und wickeln die Füße um die Stuhlbeine. Sie haben Probleme mit dem Abschreiben von der Tafel und nach dem Aufblicken wieder die richtige Zeile zu finden. Ihre mündliche Leistung ist besser als die schriftliche. Oft ist der Ellenbogen überstreckt.

 

 

 

Asymmetrischer Tonischer Nackenstellreflex, ATNR: ermöglicht die Lateralität.
Diese Kinder schreiben nicht gerne, immer nur kurze Aufsätze, und ihre Rechtschreibung ist fehlerhaft. Beim Schreiben ohne Linien fallen die Zeilen nach rechts ab, sie drehen oft das Heft beim Schreiben und vertauschen Buchstaben oder lassen sie aus. Alle Überkreuzbewegungen sind erschwert. Schauen sie beim Fahrradfahren nach rechts, fahren sie auch nach rechts.

Amphibien-Reflex: ermöglicht das Erlernen von Krabbeln und Kriechen.

Spinaler Galant: diese Kinder können nicht still sitzen, bewegen sich mit einseitiger Hüftrotation, sind hyperaktiv und haben einen unruhigen Schlaf. Mangelnde Blasenkontrolle, Bettnässen bis nach dem 5. Lebensjahr und Verdauungsstörungen. Die Kinder sind überempfindlich am Rücken und vertragen keine enge Kleidung oder Gürtel, die Schildchen müssen aus der Kleidung herausgeschnitten werden. Fehlhaltungen, Skoliose und ein schiefer Gang sind möglich.

Babinski-Reflex: zeigt sich durch Löcher im Socken am großen Zeh, Halux Valgus und Fersensporn.

 

 

Palmar-Reflex: steht in engem Zusammenhang mit dem Saugreflex. Er zeigt sich durch Zähneknirschen, unwillkürliche Zungenbewegungen und undeutliches Sprechen. Eine schlechte Handschrift, mangelnde Stifthaltung und Feinmotorik mit Mundmitbewegung werden oft beobachtet.

Saugreflex: Probleme mit erster Nahrungsaufnahme, das Essen wird mit der Zunge wieder aus dem Mund herausgeschoben. Schluckbeschwerden, sabbern und fehlender Mundschluss. Bei diesen Kindern ist später oft eine Gebisskorrektur mit einer Zahnspange nötig. Sie haben Sprach- und Artikulationsprobleme wie Lispeln und Buchstabenverschlucken, sie sind hypersensibel im Lippen- und Mundbereich.

Greif- und Hochziehreflex: die Kinder haben eine falsche Stifthaltung. Jede Arbeit, bei der eine gewisse mauelle Geschicklichkeit erforderlich ist, wird anstrengend wie erfolgslos. Bei einem aktiven Greifreflex hat das Kind eine zu starke Spannung in den Arm-, also Hand- und Ellenbogengelenk zu kämpfen. Eine direkte Auswirkung sind unleserliche Schriftbilder.