Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.

André Gide

Moment of Excellence

Es gibt Situationen, in denen wir Unsicherheit spüren. Wir stehen vor Herausforderungen, die wir zu meistern haben, und haben Angst, unseren eigenen Erwartungen nicht zu genügen.

Das sind die Situationen, in denen wir uns über unsere eigenen Fähigkeiten und Ressourcen nicht bewusst sind.

Unser Bewusstsein über die eigene Selbstwirksamkeit wird in diesen Momenten von unserer Unsicherheit beeinflusst und überlagert. Wir haben keinen Zugriff auf unser wirklich vorhandenes Potenzial. Aber genau dieses Potenzial hat uns schon früher geholfen, bestimmte Situationen großartig zu meistern. Die Herausforderung, die sich uns stellt, ist Folgende: Wie schaffen wir es, in Momenten von Unsicherheit auf dieses Potenzial zuzugreifen? Wie können wir bestimmte ressourcenvolle Lebenssituationen erinnern und die damals mit dieser Situation verbundenen positiven Gefühle ankern?

Was ist der „Moment of Excellence“?

Mit dem „Moment of Excellence“ lässt sich in jeder erdenklichen Situation ein Topzustand erzeugen. Viele Athleten wenden diese Technik an. Der Moment of Excellence beschreibt den Topzustand, in dem viele Ressourcen vorhanden sind. Zu den Ressourcen gehören beispielsweise Freude, Begeisterung, Energie, Mut, Selbstbewusstsein und Erfolgsmomente.

Überleg mal, in welcher Situation du den „Moment of Excellence“ besonders benötigen. Zum Beispiel zum Beginn eine Präsentation deines Aufsatzes vor der Klasse, beim nächsten Tischtennisturnier oder Fußballspiel.

Wann wäre es für dich toll, den Moment of Excellence einzusetzen?

  • Wir brauchen 4 Umarmungen pro Tag um zu überleben! Wir brauchen 8 Umarmungen pro Tag für den Fortbestand! Wir brauchen 12 Umarmungen pro Tag für das Wachstum! Wir brauchen 18 Umarmungen pro Tag für außergewöhnliche Leistungen!

Worin liegt der Unterschied zwischen „Schulangst“ und „Schulphobie“?

Die Angst vor der Schule hat nicht immer etwas mit dem Schulalltag zu tun. Woher kann die Angst kommen?

Ein Kind verweigert die Schule – aus Angst. Die Angst ist so groß, dass sie körperliche Beschwerden (z.B. Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme, Appetitstörung, Harndrang und Durchfall) mit sich führt. Allerdings ist Schulangst nicht gleich Schulangst. Es ist wichtig, die Quellen der Angst zu unterscheiden. Die Ursachen der Angst geben Aufschluss, ob es sich um Schulangst oder Schulphobie handelt.

Schulangst vs Schulphobie

Schulangst

  • Schulverweigerung aus Angst vor Überforderung, Gewalt/Mobbing, soziale Angst
  • Körperliche Ausdrucksform der Angst: z. B. Kopf- oder Bauchschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme, Appetitstörungen, Schlafstörungen, Harndrang

Schulphobie

  • Schulverweigerung aus Angst vor Trennung von Bezugsperson
  • Typische Familiensituation: Überbehütung o. traumatisches Trennungserlebnis im Vorfeld
  • Körperliche Ausdrucksform der Angst: z. B. Kopf- oder Bauchschmerzen, Übelkeit, Kreislaufprobleme, Appetitstörungen, Schlafstörungen, Harndrang
  • Schule Verweigerung kann mit Wutausbrüchen einhergehen.

Schulangst oder Schulphobie?

Kinder mit Schulangst fürchten sich vor realen Bedrohungen im Schulalltag, z.B. Mobbing, Leistungsdruck, Prüfungs- oder Versagensängste aufgrund von Lernschwächen. Kinder mit Schulphobie sind hingegen den schulischen Anforderungen gewachsen. Sie haben Angst, ihr Zuhause zu verlassen. Die Schulphobie ist eine Trennungsangst. Die Kinder leiden unter einer krankhaften Angst, ihre Bezugsperson – meistens die Mutter – zu verlassen, z.B. weil ihr während der Schulzeit etwas Schreckliches zustoßen könnte.

Schulphobie ist eine Trennungsangst

Schulphobie taucht häufig bei überbehüteten Kindern im Alter von zehn bis zwölf Jahren auf. In diesem Alter steht die Pubertät an. Die Kinder müssen sich von den Eltern lösen. Das macht Angst, da sie während ihrer Kindheit wenige Situationen allein bewältigt haben. „Sie brauchen ihre Bezugspersonen, um sich sicher zu fühlen“. Ihnen fehlen das Selbstvertrauen und die Fähigkeit, sich gegen andere durchzusetzen. So werden sie nicht selten zu Mobbingopfern. Hier verläuft die Grenze zwischen Schulangst, der Angst vor dem Schulalltag, und der Schulphobie, der Trennungsangst, fließend.

Die Angst erkennen

Kinder mit Schulangst erfinden ständig Ausreden, um die Hausaufgaben nicht machen zu müssen. Beim Thema Schule blocken sie völlig ab. „Wenn das Kind die sozialen Kontakte reduziert, sich zurückzieht, die Freude erlischt und sich Verstörung breit macht, sollten Eltern achtsam sein“. Bei deutlichen Zeichen gilt es, sich Hilfe von außen (Vertrauenslehrer/in, Schulpsycholog/in usw.) zu holen.

Bei Kindern mit Schulphobie kommt Wut als Ausdruck der Angst hinzu. Sie können ihren Eltern gegenüber sehr fordernd werden. „Wenn die Kinder in die Schule müssen, tyrannisieren sie ihre Eltern“. Wichtig ist, sich nicht von dieser Wut beeinflussen zu lassen. Mitleid unterstützt die kindliche Seite. Da das Kind aber selbstständiger werden muss, sind klare Forderungen notwendig. Bei Anzeichen einer Schulphobie sollten sich Eltern und Kind unbedingt psychologisch betreuen lassen.

Ängstliche Kinder müssen zur Schule

Je länger ein Kind nicht in der Schule war, desto größer wird die Angst. „Geht das Kind nicht in die Schule, kann es sich zu Hause behaglich einrichten. Die Ängste sind nicht erkennbar, erzeugen kein Leiden und können nicht bearbeitet werden“. Egal, ob das Kind an Schulangst oder Schulphobie leidet, es muss die Schule besuchen. Gleichzeitig sollte ein eventuell herrschender Leistungsdruck reduziert werden. Bei allen Maßnahmen sollten Eltern und Coach eng zusammenarbeiten.

Das Streben nach Glück ist für uns alle ein lohnenswertes Ziel. Viele von uns verfolgen diese Ziel ein Leben lang, ohne es jedoch zu erreichen.Sie scheitern, da sie das Glücklichsein von Zielen abhängig machen, wie z.B. super Job, schicke Wohnung, fantastischer Partner, wohl erzogene Kinder.

Jedoch hält dieses Gefühl von Glücklichsein nur kurz an. Die Folge ist, dass wieder neue Ziele gesetzt werden, und die Unzufriedenheit wieder stetig ansteigt und so lange andauert, bis diese neuen Ziele erreicht sind.

Wie können wir mit so einer emotionalen Berg- und Talfahrt dauerhaft glücklich sein?
Wichtig ist, dass wir uns bewusstmachen, dass das Glück schon da ist!  Alles was wir brauchen, steckt bereits in uns.

Ich bin Coach nach IPE Standard - für Menschen, die in ihrem beruflichen und privaten Leben einen Wandel suchen sowie eine Veränderung wünschen und für Paare und Familien die etwas an ihrer aktuellen Situation verändern wollen.

Coaching steht für die Bereitschaft zur Orientierung, Veränderung sowie für klare Ziele im Leben.
Ich bin für Sie ein Impulsgeber und unterstützte Sie auf Ihrem Weg in Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Mündigkeit zur Zielerreichung.

Hat ihr Kind vielleicht Schwierigkeiten….

    • • sich zu konzentrieren bei lauten Geräuschen
      • ruhig zu sitzen
      • oder lässt sich leicht ablenken
      • hat eine verkrampfte Stifthaltung
      • kann keine Schuhbänder binden
      • Verwechselungen beim Rechnen Zahlen, wie 27 anstatt 72

    Wenn Sie einige dieser Auffälligkeiten bei Ihrem Kind bemerken, dann kann es vielleicht daran liegen, dass es Probleme in der Schwangerschaft, während der Geburt oder in den allerersten Lebensmonaten gab. Vielleicht wurden einzelne Entwicklungsschritte zu schnell erlebt – oder sogar übersprungen.

    Die gute Nachricht:

    Mit einem gezielten Bewegungsprogramm zur Integration von noch aktiven frühkindlichen Reflexen können Kinder und Jugendliche, als auch Erwachsene, diese Entwicklungsrückstände wieder aufholen.

    Was sind frühkindliche Reflexe:

    Es handelt sich bei den frühkindlichen Reflexen um automatisch ablaufende, stereotype (immer gleiche) Bewegungen, die sehr wichtig in unserer Entwicklung sind.

    Sie haben für eine bestimmte Zeit wichtigen Aufgaben zu erfüllen, wie z.B.

    • das Gleichgewicht zu entwickeln
    • Akkomodation zu entwickeln, also die Fähigkeit sowohl in der Nähe als auch in der Ferne Objekte scharf zu sehen
    • bewegte Gegenstände zu verfolgen, als Voraussetzung für das Lesen und Schreiben die räumliche Orientierung und das räumliche Sehen
    • mit ungewöhnlichen oder bedrohlichen Situationen umzugehen
    • die Mittellinienkreuzung, bedeutet einfach, dass die rechte Hand nach links greift oder umgekehrt, also über die Körpermitte

    Probleme können dann auftauchen, wenn sie nicht integriert sind, d.h. Restreaktionen die Entwicklung beeinträchtigen. Das kann sich z.B. später auf die Schulleistung auswirken.

    Reflex-Beispiele und ihre Auswirkungen:

    Moro-Reflex

    Der Moro-Reflex beeinflusst das sozial-emotionale Verhalten. Ängstlichkeit oder Wutausbrücke können mit Bewegungsmustern des Moro-Reflexes in Verbindung stehen.

    Tonische Labyrinth-Reflex

    Der Tonische Labyrinth-Reflex ist maßgeblich an der Entwicklung des Gleichgewichts, der räumlichen, zeitlichen und visuellen Orientierung und der Körperhaltung beteiligt.

    Asymmetrisch Tonische Nackenreflex

    Der Asymmetrisch Tonische Nackenreflex begünstigt die Ausbildung der Lateralität (Entwicklung einer eindeutigen Rechts- oder Linkshändigkeit) und entwickelt die Fähigkeiten, die später für das Lesen und Schreiben benötigt werden.

    Symmetrisch Tonische Nackenreflex

    Der Symmetrisch Tonische Nackenreflex schafft die Voraussetzungen zum Krabbeln, die unabhängige Bewegung von Ober-und Unterkörper und die Entwicklung der Akkomodation (die Einstellung des Auges auf verschiedene Gegenstandsweiten).

    Wichtig ist zu wissen, dass sich die Reflexe in jedem Alter integrieren lassen: mit einem Reflexintegrationstraining.

Interview mit Kinderarzt Dr. Carsten Queißer aus Bad Harzburg zum Thema RIT-Reflexintegration.

Das Thema Integration der aktiven frühkindlichen Reflexe findet immer mehr Bedeutung - und seinen Weg in den Alltag der Lernförderung.

Dr. Queißer, Kinderarzt aus Bad Harzburg, hat sich auf das Thema "Reflexe" spezialisiert und spricht über das Thema mit Christa Sieber (Geschäftsführerin RIT, Institut für Reflexintegration, Sieber&Paasch in München).

Im Kontext der Lernförderung werden Auswirkungen mit persistierenden frühkindlichen Reflexe assoziiert mit:

  •  ADHS
  • LRS
  • Dyskalkulie
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Probleme mit der Motorik
  • Konzentrationsschwächen
  • chronischer Stress, Überforderung.... und vieles mehr.

Hören/ schauen Sie mal rein und lassen Sie sich von einem großen Thema faszinieren: Reflexintegration.

Interview Dr. Queißer, Bad Harzburg zum Thema "Reflexintegration" mit Christa Sieber RIT (Institut für Reflexintegration, Sieber&Paasch): https://sieberundpaasch.wistia.com/medias/yo8ldtxaum

Ich bin bei Christa Sieber ausgebildet worden und biete in meiner Praxis Reflexintegration an.

Glaubenssätze sind Gedanken, die tief in unserem Geist verankert sind und somit für uns wahr sind.

Sie werden wieder und wieder gedacht. Oftmals sind uns diese Glaubenssätze gar nicht bewusst, da sie uns unbewusst durch Erziehung und Erfahrungen eingeprägt wurden.

Glaubenssätze sind dafür verantwortlich, wie wir unser Umfeld bewerten und auf Ereignisse reagieren. Gemäß unseren Glaubens-sätzen nehmen wir die Wirklichkeit wahr - diese Wahrnehmung kann in den Augen anderer befremdend oder nicht sinnvoll sein

Schlechte Glaubenssätze, was ist das eigentlich?

Das sind Gedanken, die wir denken und die für unsere Weiter-entwicklung nicht günstig sind.

Welche Glaubenssätze aus Ihrer Kindheit fallen Ihnen ein?

Zum Beispiel:

  •   „Ich muss schwer arbeiten um erfolgreich im Leben zu sein!“
  •   „Von nichts kommt nichts!“

Welche meiner Glaubenssätze sind positiv und hilfreich, welche neg. und schwierig?

Z.B. „Ich verstehe und kann kein Mathe"! "Bei dem Lehrer versteht eh kein Schüler Mathe“! Fazit: „Ich bin schlecht in Mathe“!

Wenn ich mit diesem Glaubenssatz durch das Leben laufe, werde ich auch nie Mathematik verstehen.

Weil ich glaube das, was ich mir täglich erzähle!

Wichtig ist, negative Glaubenssätze in pos. Glaubenssätze zu verändern!

Aus „Ich bin schlecht in Mathe“ wird „Ich bin sehr gut in Mathe“ oder "Mathe macht mir Spaß"

Durch das Umformulieren wird natürlich nicht alles über den Haufen geworfen, was ich mir jahrelang erzählt habe aber es ist in mir ein Bewusstsein entstanden, dass es diesen neg. Glaubenssatz gibt.

Das er immer wieder in meinen inneren Dialog auftaucht!

Wenn ich mir diesem neg. Glaubenssatz bewusst bin und erkenne, dann kann ich diesen gedanklich stoppen und meine Gedanken bewusst auf den positiven Glaubenssatz lenken.

Gerne helfe ich Ihnen dabei!

Die meisten Kids haben Respekt vor Prüfungsterminen. Nicht selten entwickelt sich daraus ein unangenehmes Handikap: die Prüfungsangst.

Damit die Aufgeregtheit und Besorgtheit in Zusammenhang mit zu erbringenden Leistungen wie z.B. bei Klassenarbeiten gemeint.

Es ist eine Art Teufelskreis: die Angst führt während der Prüfungssituation zum Totalausfall – man hat das Gefühl, nichts mehr zu wissen. Schafft man es dann tatsächlich nicht mehr, sich zu beruhigen und die geforderte Leistung zu erbringen, kann ein solcher Ausfall schlechte Noten nach sich ziehen.
Misserfolge dieser Art schüren die Angst weiter.

Hier kann die EMDR-Methode Abhilfe schaffen!

Mit der EMDR-Methode können Ängste, wie z.B. die Prüfungsangst bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen behandelt werden.
Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Die Forschungsergebnisse zeigen: nach der Behandlung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen.

Hast du Angst vor Klausuren und Prüfungen?

Zur Terminvereinbarung, für weitere Informationen und bei Fragen oder Auskünften stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Der direkte Draht zu mir Tel. 0211 96 66 709 oder schriftlich per Mail.